Ergebnisse der Umfrage, Einblick und großen Dank an unsere Mitglieder für die Teilnahme.

Liebe Mitmacher, liebe Mitmacherinnen,

heute möchten wir uns nochmals bei allen bedanken die an unserer Umfrage teil genommen hatten.

Die Rückmeldungen bieten uns eine Orientierung, ob wir bei der Anbauplanung für das Gemüse richtig liegen oder ob wir noch etwas verändern können. Etwas ausführlicher wollen wir nun heute darauf eingehen und berichten.

Nun zu den Ergebnissen der Umfrage und Ergänzungen unsererseits

Beispiele für Gemüsekulturen, bei denen ein („gerne mehr“) in der Umfrage kommuniziert worden ist, ist der Spitzenreiter mit 54 Stimmen der Blumenkohl, dicht gefolgt mit 53 Stimmen von Brokkoli, 39 bei Möhren und 37 für Gurken, Spinat und Rosenkohl. 

Ergänzung:

Blumenkohl, Brokkoli sowie Rosenkohl braucht Nährstoffreiche Böden, dies gilt natürlich ebenso für viele weitere  Kulturen weswegen eine gute Planung bei der Fruchtfolge nötig ist, außerdem wenn möglich mit Gründüngung zu arbeiten und/oder organischer Dünger der aus kohlenstoffhaltigen Stoffen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs stammen ( z.B. Mist, Kompost und Hornspäne ) welche die Nährstoffe langsam und langfristig an den Boden abgibt bewusst einzusetzen. 

Zudem versuchen wir die Pflanzen in regelmäßigen Abständen mit ausreichend Wasser zu versorgen, unsere Sandböden haben zwar einige Vorteile aber leider auch den Nachteil dass Wasser nicht lange gespeichert werden kann. Die Tropfschlauchbewässerung ist zum Glück eine gute Option, teilweise jedoch aufwendig in der Praxis.

Optimal wäre entweder dass die Beete gemulcht werden, (was bei unserer Anbaufläche und den Mitteln die uns zur Verfügung stehen nur bedingt möglich ist), oder was wir überwiegend tun, dass die Beete regelmäßig gehackt werden um die Böden zu belüften und Wasser so besser zu speichern, indem es Kapillaren unterbricht und die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln zu verbessern. Dafür müssen wir die Schläuche aus den Beeten heraus und wieder hinein legen. 

Bei den Gurken im Freiland, hatten wir teilweise 3 Jahre infolge Pech, in einem Jahr sind die Pflanzen im Starkregen ertrunken und nur wenige hatten überlebt, im vorletzten Jahr waren die Pflanzen von einem Schädling befallen der die Wurzeln anfraß und dadurch eine nach der andere abgestorben ist und vergangenes Jahr war es zu lange kühl und feucht wodurch sich der sogenannte falsche Mehltau über die Blätter zog.

 

Bei vielen anderen Kulturen befinden wir uns in der Spalte mit ( „passt so “) wobei Buschbohnen, Pastinake und Auberginen mit 27 Stimmen, Feldsalat mit 30 und unter 20 Stimmen jeweils noch Tomaten, Paprika und Hokkaido Kürbis zu den beliebten Sorten und in der gerne mehr Spalte angegeben wurden.

Ergänzung:

Bohnen, Möhren und Pastinake, sind typische Säkulturen und
stellen sehr hohe Anforderungen an die Saatbettvorbereitung, um die Konkurrenz von Beikräutern
im Rahmen zu halten. Ebenso wichtig ist das Timing für die Pflege, auch das Thema Bewässerung während und nach der
Keimung, begegnet uns hier wieder und ist essentiell. 

Sind sie dann endlich gut gewachsen und schaffen es erntereif zu werden, werden erneut viele Hände gebraucht, welche
sie ernten. Bisher haben wir stets auch diese Kulturen angebaut, mussten jedoch wegen des Zeitaufwands während der Saison zum Teil auch welche aufgeben.

Bei manchen Kulturen können wir handeln und haben bei der Bestellung eure Wünsche berücksichtigt und nochmal bei der Sortenwahl genauer hingeschaut um die Pflanzen, sowie Saatgut unseren Böden und den Extremitäten aus der Erfahrung heraus angepasst. Zudem ist ein weiteres Gewächshaus geplant um Gurken und Auberginen ein besseres Klima und Schutz zu bieten. Außerdem können wir in der Übergangsphase auch mehr Spinat anbauen und vor dem Fruchtgemüse mehr von anderen frühen Kulturen darin anbauen.

Weniger benötigte Gemüsekulturen sind Chilli mit 49 Stimmen,  knapp dahinter lag Mangold mit 39 Stimmen (wahrscheinlich bedingt durch die Mangold-Schwemme im letzten Jahr) gefolgt von Fenchel mit 30 Stimmen und Pak Choi mit 26.

Zeilen mit Wünsche, Ideen und Gedanken aus der Umfrage von euch

Um es einfach zu halten, haben wir einige Beiträge hier hinein kopiert und unsere Gedanken in Farbe
dazugeschrieben.

Diese Jahr gab es ja im Vergleich zum Vorjahr viel Ertrag und auch teilweise große Mengen, wie Endivien (auch die Größe der Köpfe), das hat echt Spaß gemacht.

Dankeschön 🙂  für uns ist es so auch schöner, obwohl wir vermeiden vermeiden möchten zuviel zu produzieren, jedoch sind die Verbrauchsmengen teilweise total unterschiedlich, einige der Aussteiger haben als Grund rückgemeldet dass es ihnen teilweise zuviel war. Hier versuchen wir eine gute Balance zu finden.

Wir schätzen sehr das saisonale Gemüse, je nach Wetterlage wächst es dann üppich und weniger üppich ist doch klar. Als Verbraucher muss und darf ich mich darauf einstellen. Schade wäre es, wenn es auf dem Acker zurück bleibt oder auf dem Kompost landet. Dem Bauern vorzuhalten, es ist zu viel oder zu wenig, liegt ja nicht nur in seiner eigenen Hand. Wenn es an Kreativität fehlen sollte ,das Geerntete zu verarbeiten, oder mit weniger etwas zu kreieren dann könnten doch Lieblingsrezepte im Abholraum mit ausgelegt werden und wenn dies andere auch tun, kann man sich umgekehrt ebenfalls Impulse holen.

Wie schon beschrieben, ist in letzter Saison Mangold dafür ein gutes Beispiele. Genau, wir können verteilen oder auf dem Kompost entsorgen. Wir verteilen dann lieber und jeder darf entscheiden, wie damit umzugehen ist (haltbar machen, an Familie Freunde weitergeben oder in die Tauschkiste legen, worüber sich vielleicht andere Mitglieder freuen und dann etwas hineinlegen, worüber sich wiederum andere freuen). Wir stellen immer wieder fest dass sehr gerne Gemüse aus den Kisten genommen wird, doch oft blieb Gemüse das nicht mitgenommen wurde in den Verteilerkisten und war dann am Ende übrig.
Rezepte teilen finden wir auch toll.

Der Gemüse-Anteil unterliegt jährlichen Schwankungen, z.B. durch Wetter- oder Umwelteinflüsse.  Auch wenn die gleichen Mengen angebaut werden, ist der Ertrag in jedem Jahr unterschiedlich. 

Ernteanteil aus dem Juni

Es war rund um das Jahr eine tolle Auswahl, dankeschön auch für die schönen Rezepte!

Sehr, sehr gerne

Bei manchen Kulturen bietet es sich an wenn man pro Verteilung mehr hätte, gerade wenn man sich einen Anteil teilt, allerdings gibst auch Grunkohl, postelein andere Schwämme, da sind wir froh zu zweit zu sein. 🙂

Da ich den Anteil teile, wäre die Abwechslung beim Gemüse nur alle zwei Wochen schön. Z. B. aktuell der Zuckerhut, der alle zwei Wochen in der Verteilung war und damit dem anderen entging. Auch beim Lagergemüse, z.B. Kürbis. Falls es für die, die nicht teilen OK wäre, könnte man dies eventuell berücksichtigen. Ansonsten alles bestens 🙂 

Wir geben uns Mühe, wobei es logistisch schwer zu händeln ist, weswegen wir auch bisher nur ganze Ernteanteile anbieten. Zudem müssen wir die Kulturen ernten wenn sie soweit sind und wir wollen den wöchentlichen Abholern so gut es geht ebenfalls Abwechslung bieten.

Es wäre schön, wenn die Zucchini wesentlich kleiner geerntet würden.

Wir versuchen während der Saison täglich durchzugehen und zu ernten, doch gerade in der Zeit, brauchen viele Kulturen unsere Aufmerksamkeit und wenn dann mal zwei Tage dazwischen liegen sind einige schon wieder Hammer gewachsen. Manche findet man auch nicht gleich und fragt sich woher die plötzlich kommen 🙂

 

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir Liebstöckel im Sortiment wünschen. 

Dies wäre wunderbar und etwas für das Projekt Kräutergarten, hierfür suchen wir noch Mitmachende die bei der Anlegung und Pflege mithelfen möchten. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr ??? BITTE gerne melden.

Wir sind sehr zufrieden. Vielen Dank für die tolle Arbeit – weiter so.:-) 

Vielen lieben Dank, dass ihr euch so viel Mühe gebt und Herzblut in die Solawi steckt. Ihr wisst, man kann es nicht jedem Recht machen. Wir finden ihr macht es super.

Herzlichen Dank, das machen wir 🙂 auch wenn wir wissen dass wir nie alle zufrieden stellen können, hoffen wir doch sehr dass wir es gemeinsam schaffen indem wir miteinander kommunizieren.

AN sich passt es, nur eben in den „Hochzeiten“ hat man eben manchmal für 4 tage Salat. Aber das ist ja schlecht „kontrollierbar“ denke ich. Insofern passt es wie es ist, aber in der Idealwelt, wäre eine breitere Auswahl schön. Auch z.B. Kartoffeln gibt es ja immer 3.5 kg in letzter Zeit. Da wären weniger für die jeweilige Verteilung mit mehr anderen Anteilen komplementärer Sachen schön. Aber wie gesagt, meckern auf hohem Niveau 😉

Im Frühjahr werden wir ohnehin kaum um den Salat herum kommen, da ja noch wenig anderes fertig wird. Die Satzplanung lässt generell nicht viel Spielraum ohne das Risiko von Ausfällen einzugehen, gerade in den Hochzeiten kam es während einer Trockenperiode und Hitzewelle auch schon vor dass es viel zu wenig Salate gab, dies wollen wir vermeiden, da er bei den meisten doch sehr beliebt ist. 

In den Wintermonaten versuchen wir so gut es geht für Abwechslung zu sorgen, da bleibt neben den paar Kulturen die auf dem Acker überwintern können und dem frischem Grün aus den Tunneln nur noch wenige Gemüsesorten die sich gut einlagern lassen und die meisten dieser Kulturen werden bereits im Frühjahr gepflanzt und ausgesät, Dann muss die Saat aufgehen und / oder die die Pflanze von klein an mit Beikräutern konkurrieren und wenn sie es dann geschafft hat, kommen nicht nur von oben Schädlinge und Krankheiten sondern auch aus dem Erdreich. Wieviel es tatsächlich ins Lager schaffen, hängt also von vielen Faktoren ab, Dafür nutzen wir unsere Kühlhäuser und den Gewölbekeller, welche wenn die Ernten im Idealfall im Herbst gut laufen auch voll sind. das es zur Zeit 3,5 kg. Kartoffeln gibt hat auch mit der 14 Tägigen Abholung zutun und Kartoffeln lassen sich auch gut bei euch zuhause lagern und vielfältig verwenden. Daher zählt sie zu einer der wichtigsten Basics im Winter, weswegen wir bei der Bestellung auch mehr einplanen, wir hatten auch schon einen fast leeren Keller und konnten nur wenig verteilen. 

Über Qualität und Geschmack. der Frische. Abholung, Zeit und Raum. Angebote Feste und Aktionen.

Über die Qualität und den Geschmack sind von den abgestimmten Stimmen 76 sehr zufrieden und 11 zufrieden.

Über die Frische des Gemüses waren es 82 sehr zufrieden, 22 zufrieden und 3 teils/teils zufrieden

Über die Vielfalt waren 46 sehr zufrieden 36 zufrieden und 5 teils/teils

Über die Abholung, Raum, Zeit und dem miteinander waren 61 sehr zufrieden 24 zufrieden und 2 teils/teils

Tür des Abholraums alleine manchmal schwierig zu schließen mit voller Gemüsekiste. Ggf. Abstellmöglichkeit draußen oder selbstschließende Tür. Der Abholraum könnte etwas besser beleuchtet sein.

Danke für den Hinweis, wir werden nach Verbesserungslösungen suchen.

Raum ist manchmal zu voll mit Leuten

Daran lässt sich leider vorerst nicht viel ändern, eine andere Möglichkeit haben wir nicht und manchmal ist der Raum eine ganze Weile leer und dann kommen plötzlich viele gleichzeitig. 

Über Angebote, Aktionen und Feste waren 54 sehr zufrieden und 19 zufrieden.

Weitere Worte:

Liebe Sabrina, lieber Michael, seit einigen Jahren dürfen wir nun Teil eurer solidarischen Landwirtschaft sein, und bevor wir auf unsere Entscheidung zur kommenden Saison eingehen, ist es uns ein aufrichtiges Anliegen, euch unseren großen Dank und unseren tiefen Respekt für eure Arbeit auszusprechen. Euer Engagement, eure Verlässlichkeit und die enorme Arbeit, die ihr Jahr für Jahr in die Landwirtschaft, die Organisation und die Gemeinschaft steckt, haben wir stets sehr geschätzt. Die Teilnahme an eurer Solawi war für uns weit mehr als nur eine Versorgung mit Lebensmitteln – sie war mit Einblick, Verbundenheit und einem bewussten Umgang mit Natur, Ernährung und Verantwortung verbunden. Dafür sind wir euch sehr dankbar. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschieden, in der kommenden Saison nicht mehr an der solidarischen Landwirtschaft teilzunehmen. Diese Entscheidung hat ausschließlich private Gründe und steht in keinerlei Zusammenhang mit der Qualität eurer Produkte, eurer Arbeit oder eures Konzepts. Im Gegenteil: Wir halten eure Arbeit nach wie vor für äußerst wertvoll und unterstützenswert. Uns fällt dieser Schritt nicht leicht, da die Zeit als Mitglieder für uns bereichernd war. Umso wichtiger ist es uns, euch dies offen und mit großer Wertschätzung mitzuteilen und euch für die gemeinsame Zeit von Herzen zu danken. Wir wünschen euch für die kommende Saison und darüber hinaus alles Gute, weiterhin Kraft, Zuversicht und viele Menschen, die eure Arbeit mittragen und zu schätzen wissen. 

Wow welche wertschätzender Text, Abschiede fallen uns sehr schwer, vorallem weil mit vielen von euch im Laufe der Zeit eine starke Verbindung entstanden ist, so viele Emotionen liegen in euren Worten. 

Danke ihr macht das ganz wunderbar, und würden wir nicht wegziehen, würde ich definitiv weitermachen!!

Das wissen wir und es ist auch echt sehr traurig. Danke für die Unterstützung in jeglicher Art. Alles Gute

Vielen Dank für die tollen Produkte, für den liebevoll eingerichteten Abholraum, für die Möglichkeit mitzumachen und natűrlich fűr Euren unerműdlichen Einsatz und vor allem auch dafűr, wie herzlich und konstruktiv Ihr immer seid 🙂 

Ich möchte mich noch ganz herzlich bedanken für die gute Versorgung im Jahr 2025 ,mit eurer Mühe und Arbeit gute Nahrungsmittel zu bekommen. Und wünsche viel Gesundheit für das neue Jahr.

Einfach nur ein großes Danke. Wir sehen all eure Mühen. Auf dem Feld, bei der Abholung, bei drn Rundbriefen….einfach überall Ich finde die Soalwi-Idee nur großartig. Das frische Gemüse von hier essen, das ist es.

vielen lieben Dank für Euere unermüdliches Engagement und Verständnis. 

Vielen Dank für das was ihr macht. Wir finden es ganz toll und wichtig. 

Wir sind super zufrieden – würden dementsprechend den Vertrag auch gerne verlängern 

Ich bewundere euren stetigen Einsatz, all euer Tun in jeglicher Richtung, und bin einfach dankbar, dass ich ein Teil der Gemeinschaft sein darf??

Vielen Dank für euer riesiges Engagement Wir schätzen es sehr und unterstützen gerne die SoLaWi Philosophie für den Erhalt von gutem und gesundem Gemüse.

Ein dickes Dankeschön für all eure Mühe um uns die jeweiligen Abholungen zu ermöglichen ❤️

Wir danken euch, dass ihr uns bei so vielen Dingen unterstützt und immer bei der Ernte dabei und uns mit dem restlichen Hofteam ermöglicht auch mal ein paar Tage im Jahr gemeinsam weg zu fahren.

Vielen Dank für euer tolles Engagement. Wir empfehlen die Solawi immer gerne weiter.

Unglaublich!  Danke und nochmals danke. Wir sind überwältigt über all eure positiven Rückmeldungen. Auch wenn wir nicht zu jedem einzelnen etwas zurück schreiben schätzen wir all eure Worte sehr.

Noch ein paar Zeilen zu den Rundbriefen:

Würde nur einmal im Monat einen grossen Rundbrief schreiben mit allem was so auf den Hof passiert und die anderen Wochen – wenn nichts wichtiges vorgefallen- nur den Abholplan und schönes Wochenende

Danke für diesen Gedanken, der Rundbrief ist jedoch eine der Möglichkeiten neben den Mitmachaktionen mit euch in Verbindung zu bleiben, euch mit ins Hofleben zu nehmen und euch über die Entwicklung zu informieren, natürlich wiederholen sich Kreisläufe während eines Solawijahres. Folgende weitere Sätze beantworten dies wohlmöglich besser als wir 🙂

Es stehen immer alle Infos rechtzeitig zur Verfügung, besonders schön gestaltet ist die Infotafel. Auf den Rundbrief freue ich mich immer schon. Hier bekommen wir einen aktuellen und spannenden Einblick, ergänzt mit schönen Fotos, dankeschön! (Das ist bestimmt auch immer viel Arbeit)

Manchmal fällt es einem leichter und manchmal dauert es länger aber das ist ja bei vielen Dingen so, und wie man an euern Rückmeldungen erkennen darf, lohnt sich die Arbeit  🙂

Die Rundbriefe sind immer mit sehr viel „Herzblut“ geschrieben. Sehr mitteilsam und umfangreich. Man weiß, was auf dem Hof wichtig ist und was gerade passiert.

Das macht ihr wunderbar und wir freuen uns jede Woche auf euren Rundbrief.

Man merkt dass da richtig viel Arbeit und Liebe drin steckt!

Total schön, wieviel Mühe du dir mit den Rundbriefen machst!

Kommunikation von Eurer Seite ist super, die Rundbriefe immer sehr interessant und die Rezepte, die ich ausprobiert habe, waren alle toll.

Danke wir werden weiterhin regelmäßig fleißig Rundbriefe schreiben, auch wenn es zwischendurch auch mal nur eine Gemüseinfo gibt 🙂

Und zu der Frage über die Zeiten für Mitmachaktionen:

Es variiert stark mit zwei Kindern und Job 

Leider hatte und habe ich sehr wenig Freizeit, deshalb habe ich mich an den Einsätzen nicht beteiligt. Wenn sich die Lage bei mir etwas entspannt, würde ich am ehesten am Wochenende oder am Freitagnachmittag helfen.

Da ich beruflich oft am Wochenende arbeite und unter der Woche öfter auch abends, brauche ich ein bisschen freie Zeit noch für mich zur Erholung oder für den Haushalt… Ich finde das immer schade, weil ich ja eigentlich gerne draußen buddele. Allerdings aufgrund meiner Sonnenempfindlichkeit erst in den Abendstunden, zumindest im Hochsommer. Seit diesem Spätsommer bin ich leider mit einer Krebserkrankung zugange; das hat mich zusätzlich ausgebremst. Umso glücklicher bin ich aber mit dem guten Gemüse!! Generell ist es, glaube ich, für Vollzeitberufstätige schwierig, passende Zeitfenster zu finden. Ich habe noch keinen guten Plan…. Aber ich danke für eure Geduld und Ausdauer!!

Da wir Selbstständig sind, und auch am Wochendende arbeiten, können wir hier leider nicht unterstützen.

Leider konnten wir es bisher aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen nicht einrichten.

Ich bin gesundheitlich leider nicht mehr fit genug, um bei der Arbeit auf den Feldern zu helfen, werde aber die Ankündigungen von Projekten verfolgen und wenn etwas Passendes dabei ist, helfe ich auch gerne mit.

Wir haben für all eure Rückmeldungen Verständnis und wissen selbst zugut wie schwierig es ist allem gerecht zu werden und alles unter einen Hut zu bringen, das geht nicht immer und das wissen wir. 

Wir freuen uns natürlich über jeden Menschen, der dabei ist, auch wenn es nicht so oft möglich ist. Neben der Hilfe ist uns auch das Kennenlernen und der Kontakt zu den Mitgliedern wichtig. Der Austausch und das gemeinsame ackern ist oft sehr schön und für einige auch eine willkommene Abwechlsung. Wir wünschen uns eine Art Verbindung zwischen dem Hof, Euch und uns.

Deswegen gibt es auch neben den Mitmachaktionen noch andere Gelegenheiten, die vielleicht besser passen wie ein Sommerfest oder ein offener Hoftreff. Wir bieten an und ihr schaut einfach was geht 🙂

Nochmals einen herzliches Dankeschön an Euch alle für Eure Beteiligung, es haben viele mitgemacht!
Das ist unheimlich wertvoll für uns denn zum einen können wir uns mit der Kritik weiterentwickeln und die vielen positiven Worte bestärken uns, dass wir auf einem schönen Weg sind. Wir erwähnen zudem immer wieder gerne, dass wir alle gemeinsam so viel mehr sind und bewirken können weil uns Flora und Fauna wichtig sind und wir mehr tun als nur Lebensmittel zu produzieren.

Herzlichst Sabrina und Michael

Info kommende Verteilung:

Freitag: 30.01. von 11:00 bis 20:00 Uhr

Samstag: 31.01.. von 09:00 bis 14:00 Uhr

Folgendes wird es für euch bei der Abholung geben, da das Angebot durch verschiedene Umstände sich jederzeit ändern kann, bleibt es wie immer unter Vorbehalt.

  • Postelein
  • Zuckerhut
  • Lauch ( Kleine Stangen )
  • Kohlrabi ( Superschmelz )
  • Knollensellerie
  • Rote Bete
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Kartoffeln Agria und Laura 
  • Apfelsaft
  • Getreide freie Einteilung
  • Eier 15 Stk.

Veganer Anteil wie oben nur ohne Eier.

Rezeptvorschlag:

Sellerienudeln mit Zuckerhut und Rote Bete Pesto

Veganes Rote Bete Pesto:

  • 150 Rote Bete
  • 1.5 Knoblauchzehen
  • 3 EL Bratöl
  • Basilikum getrocknet oder frisch
  • 50 Walnusskerne
  • 2 EL Walnussöl
  • 1 EL Hefeflocken
  • 2 EL Rotweinessig
  • 0.5 TL Salz
  • 0.25 TL Pfeffer

Sellerienudeln:

  • 250 Nudeln
  • 400 Sellerieknolle
  • 100 Zwiebeln
  • 2 EL Bratöl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Hafer Cuisine
  • 2 EL Hefeflocken
  • 50 Walnusskerne
  • 0.5 TL Pfeffer, pink
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Liebstöckel

Außerdem:

  • 200 Zuckerhut
  1. Salat vorbereiten

    Zuckerhut waschen und klein schneiden.

  2. Rote Bete Pesto

    Rote Bete schälen und klein würfeln. Knoblauch abziehen und würfeln. Beides in einem Topf mit Öl bei mittlerer Hitze dünsten, bis die rote Bete weich ist. Dabei hin und wieder umrühren.

    In der Zwischenzeit den Basilikum ggf. waschen und trocken schütteln und die Blätter von den Stielen zupfen.

    100 g Walnusskerne (für das Pesto und die Nudeln) in Walnussöl bei niedriger bis mittlerer Hitze anrösten. Die Hälfte der Walnüsse mit roter Bete, Basilikum und den restlichen Zutaten für das Pesto in den Foodprocessor geben und mixen.

  3. Sellerienudeln

    Für die Sellerienudeln die Pasta in Salzwasser al dente kochen und abschütten.

    Sellerie und Zwiebeln schälen und klein schneiden. Die Zwiebelwürfel in einem Topf in Öl glasig dünsten. Sellerie und Brühe hinzufügen und bei mittlerer Hitze weich kochen. Sojasahne und Hefeflocken zugeben und mit dem Stabmixer cremig pürieren. Walnusskerne nach belieben kurz mit pürieren, oder klein hacken und mit den Gewürzen und Nudeln untermischen.

    Zuckerhut auf 4 Teller verteilen, danach die Nudeln und das Pesto.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende

Bis bald