Von Kühen die nun im Stall sind bis hin zu sonnigen Winter Tagen die dass ernten vom Lagegemüse zum Genussabenteuer gestalten.

Liebe Mitmacher und Liebe Mitmacherinnen, nach den letzten Stallvorbereitungen konnten wir am Samstagmorgen unsere Kühe für die Wintermonate nachhause in den Stall holen. Es lief alles ziemlich reibungslos, was nicht immer selbstverständlich ist. Die Herde war ein gutes Stück von Zuhause entfernt wo wir sie zunächst über einige Weidenflächen Richtung Heimwärts treiben mussten. Damit sie die Wege besser finden, haben wir vorher teilweise Abgrenzungen mit weißem Band aufgestellt, denn gerade die Kälber die auf der Weide zur Welt kamen kennen die Wege noch nicht und lassen sich gerne auch mal ablenken, dadurch ist das ein oder andere auch schon mal vom Weg abgekommen und ist beim Nachbarn im Garten oder sogar schon auf Vordächern gelandet, was natürlich dann auch den Rest der Herde durcheinander bringt. Aus diesem Grund sind wir immer sehr froh wenn alles ruhig verläuft. Zunächst kamen alle in einen Stall, wo sie sich erst etwas beruhigen durften, da sie ja von großer Fläche auf engen Raum kommen dauert das etwas. Anschließend wurden sie sortiert und die Kühe mit den Kälbern gingen dann in den Stall in der Scheune. Die ersten Tage ist meist noch etwas Unruhe bis sie sich wieder an den Stall gewöhnt haben. 

Das schöne ist das ihr sie nun die nächsten Monate im Stall besuchen könnt.

Pferde und Hühner:

Unsere Pferde hingegen dürfen noch etwas draußen bleiben, da wir leider nur Boxen haben und am Hof keine große Auslauffläche, lassen wir sie solange es geht auf ihrer Weide. Am Sonntag bekamen sie noch einmal ihre Koppel erweitert damit sie zum einen viel Platz haben und nicht so großen Schaden auf den Wiesen anrichten und zum anderen steht da noch etwas Futter das sie abgrasen können.

So sind sie zur Zeit auch nahe bei den Hühnern, die mit ihrem Mobilstall über den Winter komplett draußen bleiben dürfen, Die Hühner wurden am Sonntag wieder weiter versetzt.

Leider gab es in den letzten 4 Tagen Angriff von oben und 4 Hühner wurden getötet, das hatten wir noch nie so extrem, jetzt möchten wir noch mehr Unterschlupfmöglichkeiten schaffen ggf. ist die Überlegung Schafe zum Schutz dazu zu holen.

Vergangener Mit-Mach Tag am Samstag:

Vergangenen Samstag war unser Mitmachertag zum gemeinsamen ernten, wir hatten wunderschönes Wetter und umso mehr genossen wir die Ernte, insgesamt waren 2 Mitmacher, 2 Kinder und unser Mitarbeiter Alex dabei. Wir haben Herbstrüben, schwarzer Rettich, Roter Rettich, Sellerie, Rote Beete ausgemacht und alles in Säcke gepackt, am Sonntag wurden sie dann von uns eingelagert. Danke an Alex, Gudrun und Eric mit seinen 2 Töchtern.

Auch Regenwürmer wurden gefunden und genauestens bewundert,  Regenwürmer sind sehr wichtig und nützlich für den Boden, Die Würmer zersetzten organische Materialien wie totes Laub und produzieren durch ihre Ausscheidungen wertvollen Humus.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist: Das sie tiefe Gänge graben und somit dafür sorgen das die von ihnen produzierte, humushaltige Erde auch in die tiefere Erdschichten gelangt.

erinnerung Fleischpakete:

Noch besteht die Möglichkeit eine Bestellung für 5 kg. Fleischpakete von unseren Jungbullen aufzugeben. Die Verteilung der Pakete wird nächste Woche stattfinden.

Bei Interesse und für weitere Infos schickt uns einfach eine E-Mail über kontakt@solawi-baerental.de

Info nächste Verteilung :

Freitag 26.11. von 10:00 bis 20:00 Uhr

und Samstag 27.11. von 9:00 bis 16:00 Uhr

Unter Vorbehalt wird es voraussichtlich in der Verteilung folgendes geben,

für den vegetarischen Anteil. Menge je nach Ernte

  • Feldsalat
  • Rettich
  • Zuckerhut
  • Grünkohl
  • Pastinaken
  • Karotten
  • Zwiebel
  • Kartoffeln ( Karelia mehlig kochend )
  • Eier

und für den veganen Anteil, wie oben nur ohne Eier

Zuckerhut wird nach dem Waschen meist in Streifen geschnitten zubereitet.
Man kann ihn roh als Salat, aber auch gegart, gratiniert, gegrillt oder gekocht als Beilage Gemüse essen. Durch kurzes Einlegen in lauwarmes Wasser verringert sich sein Bittergeschmack. Auch ein Joghurtdressing mildert die Bitterkeit. Sein herbes Aroma passt gut zu leicht süßlichen Komponenten wie z.B. Apfel oder Karotte.

Grünkohl der Krauskohl ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen, vor allem ist er eine echte Vitaminbombe, mit viel Vitamin C, Vitamin A und Vitamin E. Außerdem enthält er viel Eiweiß, Kalzium, Kalium, Eisen und Folsäure. Völlig zu Recht wird er daher von Ernährungsexperten als „König unter den Kohlsorten“ bezeichnet.

Viele tolle Rezepte findet ihr je nach Geschmack dazu im Netz.

Rezept: Zuckerhut Rouladen

Zutaten für 4 Personen

1Stk.Zuckerhut, groß
200gCouscous
300gChampignons
2TLGemüsebrühe
2Stk.Zwiebel
1Stk.Knoblauchzehe(n)
1/2TLThymian
75gReibkäse
3ELPesto rosso
4ELSonnenblumenöl
250gCrème fraîche
100mlWeißwein, trocken
  Salz
  Pfeffer gemahlen
  Holzspießchen

Zubereitung

In einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. 8 große Blätter vom Zuckerhut ablösen und im kochendem Salzwasser ganz kurz blanchieren. Anschließend aus dem Wasser nehmen, abschrecken und abtropfen lassen. Couscous in einer separaten Schüssel mit 2 EL Gemüsebrühe vermengen, mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit Champignons putzen, säubern und grob hacken. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer großen Pfanne 1 EL Öl erhitzen, die Pilze darin unter Wenden ca. 5 Minuten anbraten. Dann Knoblauch, Thymian und die Hälfte Zwiebelwürfel zugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Pfanneninhalt nun zusammen mit dem Käse und dem Pesto Rosso unter den Couscous mischen. Je nach Belieben nochmals nachwürzen.

Die Fülle mittig auf den Zuckerhutblätter verteilen, seitlich einschlagen und zu Rouladen aufrollen. Bei Bedarf mit den Holzspießchen feststecken. Das restliche Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die fertigen Rouladen rundherum darin braten. Anschließend warmstellen.

Für die Soße die restlichen Zwiebelwürfel im Bratfett andünsten. Mit Wein ( wer keinen Alkohol verwenden möchte kann auch alternativ alkoholfreien Wein oder Weißweinessig, Brühe oder Zitronensaft verwenden. ) und 200 ml Wasser ablöschen und aufkochen. 1 TL Brühe und Crème fraîche einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Gericht auf Tellern anrichten – fertig!

 

 

Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, 

so gibt es noch den Mond und die hübschen Sterne 

und die Kerze am Winterabend.

 Es ist so viel schönes Licht in der Welt:

 

 

Der erste Advent steht vor der Tür und mit ihm beginnt eine ganz besondere Jahreszeit, die Weihnachtszeit. 

Wir wünschen euch allen einen schönen ersten Advent und eine gute Woche.

Bis bald  Euer Hofteam Bärental